Alcudia und Puerto de Alcudia auf Mallorca

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Historisches vereint mit Traumstränden und viel Action für die ganze Familie!

Bild der Uferpromenade von Puerto de Alcudia auf Mallorca

Alcudia Nur 15 Autominuten entfernt. Eine schön restaurierte Stadtmauer umschließt die malerischen Altstadtgassen. Im Gegensatz zu dem eher ruhigen Städtchen pulsiert in Puerto de Alcudia, dem Ortsteil mit dem Hafen, das Urlaubsleben. Der lang gezogene, breite Sandstrand lockt vor allem im Sommer große Massen von Badegästen an. Es gibt eine schier endlose Uferpromenade mit Hotelanlagen, Bars, Restaurants und Discos.

 

Alcúdia liegt im Inselnorden in der Comarca Raiguer. Alcúdias Name ist arabischen Ursprungs (Al-Qudya = “Hügel”) Alcudia befindet sich auf einer Erhebung, mitten im Zentrum zweier herrlicher Buchten, was ihm, außer einem speziellen Zauber auch einen unvergleichlich natürlichem Wert verleiht.

 

Die Mauern wurden nach der spanischen Eroberung 1362 gebaut, ein zweiter Ring entstand im 17. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert offenbarten sich erste Schäden aufgrund der Expansion der Stadt, doch heute ist die Mauer nahezu original wiederhergestellt. Zwei Tore und insgesamt 26 Türme durchbrechen die Stadtmauer. In die Stadt führen von Westen die wuchtige Porta Principal und von Osten die Porta Xara.

 

Das heutige Alcúdia ist ein von mittelalterlichen Wällen umgebener Ort mit vielen engen Gassen und Straßen. Die Stadt gehört zu den geschichts-trächtigsten Orten der Insel und wurde in den meisten Teilen sorgfältig restauriert.

Bereits aus dem Jahre 2000 vor Christus stammen archäologische Funde welche eine erste Besiedelung in diesem Zeitraum datieren. Aus der Zeit ab 1300 vor Christus sind von Menschen angelegte Höhlen bekannt, wie die Beerdigungshöhle Cova de la Murada in der Nähe der mittelalterlichen Stadtmauer. Etwas später datieren die Großsteinbauten von Son Siurana de Dalt, Son Simó, Biniatria, Oriolet und sa Figuera Roja.

 

Mallorca wurde im Jahre 123 v. Christus durch die römischen Truppen unter Konsul Quintus Caecilius Metellus Balearicus (auch: Cecili Metel) erobert. Die strategisch günstige Lage führte um 70 v. Chr. zur Gründung der Stadt Pollentia (katalanisch Pol·lèntia), unmittelbar südlich der heutigen Stadtmauern von Alcúdia. Die Stadt erlebte eine lange Blütezeit als Hauptstadt Maioricas und der römischen Provinz Balearica, bis sie 426 n. Chr. von den Vandalen geplündert und zerstört wurde.In den Jahrhunderten zwischen 902 und 1229 beherrschten die Mauren und Araber Alcudia und so ist der Name auch arabischen Ursprungs (Al-Qudya = “Hügel”). Zur Zeit der aragonesischen Eroberung Mallorcas 1229 durch König Jakob I. von Aragon (katalanisch Jaume I. el Conqueridor) war Alcudia nur ein Landgut mit Ansiedlungen im Umfeld. 1298 wurde das ganze durch König Jakob II. von Mallorca (Jaume II. de Mallorca) zur Pfarrgemeinde und Zentrum eines Verwaltungsbereiches erhoben. In den folgenden Jahrhunderten war Alcúdia ein wichtiges Machtzentrum im Norden Mallorcas. Unter König Karl I. von Spanien aus dem Hause Habsburg, dem späteren Kaiser Karl V. des Heiligen Römischen Reiches, wurde Alcúdia 1523 mit den damit verbundenen Privilegien zur Stadt ernannt. Noch heute ziert der Habsburger Doppeladler das Stadtwappen. Im 16. Jahrhundert wurde Alcúdia mehrmals von Piratenüberfällen heimgesucht, woraufhin die Stadtmauern bis 1660 durch einen zweiten Mauerring im Renaissancestil erweitert wurden. Anschließend verlor die Stadt an wirtschaftlicher Bedeutung, was sich auch an der im 18. und 19. Jahrhundert beträchtlich sinkenden Einwohnerzahl, auch infolge von Epidemien, unter anderem der Pest, bemerkbar machte.

 

Selbst der Ausbau des Hafens für den internationalen Handel im Jahr 1779 konnte dies nicht verhindern. Bezeichnenderweise brach 1870 die alte Pfarrkirche aus dem 14. Jahrhundert zusammen. Sie wurde erst ab dem Jahr 1882 wieder neu errichtet und erhielt bis 1893 ihr gegenwärtiges Aussehen. Die Wirtschaftslage besserte sich erst mit den Anfängen des Tourismus in den 1930er Jahren und dem Bau des Kohlekraftwerks zur Stromversorgung von Mallorca im Hafen von Alcúdia 1957, das mit seiner Silhouette der beiden hohen Schornsteine noch heute das Stadtbild aus der Ferne prägt.

 

Der Tourismusboom begann wie auf der ganzen Insel in den 1960er Jahren. Seitdem wurde Alcúdia wichtiges Handels- sowie Tourismuszentrum Mallorcas. 2003 hatte Alcúdia etwa rund 29.500 Hotelbetten bei knapp 15.000 Einwohnern. Dies bezieht sich aber auf Puerto de Alcudia, das direkt am Strand liegt.

 

Hier sehenswertes in Can Picafort:

 

Alcudia ... seit 1992 ökotouristische Gemeinde
„Ökotourismus“ ist ein nicht klar differenzierte Sammelbegriff für Reisen in „naturnahe“ oder geschützte Gebiete, die eine besonders hohe Artenvielfalt aufweisen. Der Begriff wird aber auch für umweltverträglichen Tourismus verwendet. Während der Messe Futur Alcúdia 92 ist der Ort, wegen seiner Bemühung für den Umweltschutz, zur ökotouristischen Gemeinde erklärt worden. 1994 begann der Stadtrat ein Umweltzeichen an touristische Anbieter zu vergeben, die besonders umweltfreundlich betrieben werden. Um das ökoturistische Zeichen zu erhalten müssen klar definierte Richtlinien in folgenden Bereichen eingehalten werden: » Müllreduzierung » Mülltrennung und » Nutzung biologisch angebauter Produkte biologische Produkte zu benutzen, » Wasser und Strom sparen, » Lärmreduzierung » uvm.

 

Muralles - Die Stadtmauern
Die Mauern wurden nach der spanischen Eroberung 1362 gebaut, ein zweiter Ring entstand im 17. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert offenbarten sich erste Schäden aufgrund der Expansion der Stadt, doch heute ist die Mauer nahezu original wiederhergestellt. Zwei Tore und insgesamt 26 Türme durchbrechen die Stadtmauer. In die Stadt führen von Westen die wuchtige Porta Principal und von Osten die Porta Xara.

 

Historisches Stadtzentrum
Das moderne Alcúdia erstreckt sich außerhalb der Stadtmauern und hat ein kommerzielles Hafenviertel in Port d’Alcúdia. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen jedoch innerhalb bzw. nahe der Wälle, darunter Kirchen, Villen, ein Museum und die römischen Ruinen.

 

Arabisches Viertel
Die engen Straßen der Altstadt erzählen vom Leben unter arabischer Herkunft, über 500 Jahre nach dem Ende der römischen Zeit. Man weiß nicht genau, wo der alte souk (Markt) war, aber das Bild von Handwerksläden mit Waren auf staubiger Straße wird hier fast lebendig.

 

Ajuntament - Das Rathaus
Das Rathaus Casa Consistorial wurde im 16. Jahrhundert im Stil der mediterranen Neogotik gebaut, bekam aber sein heutiges Aussehen 1929. Über dem Balkon erhebt sich ein Turm mit Uhr, Glockenstuhl, Wetterfahne und rot-grün gestreiften Schindeldächern.

 

Ca’n Torró Bibliothek
In einem herausragenden aristokratischen Bau aus dem 14. Jahrhunderts wurde 1990 eine Bibliothek eingerichtet. Hier finden auch Konzerte und Ausstellungen statt.

 

Kirche Sant Jaume
Die Kirche aus dem 14. Jahrhundert stürzte im Winter 1870 ein, wurde aber wieder im neogotischen Stil aufgebaut. Ein aus dem 15. Jahrhundert stammendes Kruzifix im Inneren gilt als wundertätig. Das Rosettenfenster ist hübsch und in den Nischen findet man schöne Goldaltäre.

 

Museu Monográfic de Pollentia
In einem großen Raum lagern großartige Funde, vor allem römische Artefakte und Keramik. Besonders interessant: Haarnadeln aus Knochen und andere Toilettenartikel der gepflegten Römer, Schmuck, Masken und Statuen aus dem römischen Polléntia.

 

Oratori de Sant Ana
Die kleine mittlalterliche Kapelle an der Hauptstraße nach Port d’Alcúdia wurde im 13. Jahrhundert gebaut. Sie hat ein Steinrelief einer recht stämmigen Jungfrau mit Kind, geschützt von einem Engel.

 

Pol.lentia - Die römischen Wurzeln der Insel
Wie archäologische Funde belegen wurde Alcúdia schon in der Bronzezeit von Menschen bewohnt. Die ersten archäologischen Funde sind aus der vortalaiotischen Zeit ( 2000 bis 1200 v. Chr.) Die Talaiots sind Gebäude der Bronzezeit und gaben dieser Kultur den Namen. Besonders erwähnenswert ist der noch erhaltene Talaiot von Son Simó. Später siedelten hier Phönizier und Griechen und schließlich die Römer, die unter dem römischen Konsul Quintus Cecilius Metellus die Insell Mallorca ins Römische Reich eingliederten und die Städte Pollèntia und Palma gründeten (123 v. Chr.). Die Römer errichteten an dieser bevorzugten Stelle zwischen zwei Meeresbuchten die Verwaltungsstadt Pollèntia (Ciutat Romana de Pollentia = die Mächtige). Der Ort wurde zu dieser Zeit prunkvoll mit großartigen Bauten versehen, darunter Paläste, Tempel, ein Forum und ein Theater. Das Teatre Romà ist das einzige intakte römische Theater der Insel und ist trotz der 2.000 Plätze das kleinste auf spanischem Boden. Die Ausgrabungen der Römerstadt Pollèntia am Rande Alcúdias belegen den Wohlstand, der die Stadt wachsen lies. Im 5. Jh. kam es mit dem Einfall der Vandalen und aufständischen Bauern zu Verfall und Zerstörung. So ist z.B. durch Ausgrabungen belegt, dass die Vandalen die Stadt zwischen 425 und 455 plünderten.

 

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